Abenteuer auf der Hühnerstraße: Teil 3
Abenteuer auf der Hühnerstraße: Teil 3
Wir setzen unsere Reise auf der Hühnerstraße fort, nachdem wir bereits einige faszinierende Erlebnisse gesammelt hatten. In diesem dritten Teil werden wir noch tiefer in die Welt dieser chickenroad-serios.com außergewöhnlichen Straße eintauchen und neue Geheimnisse entdecken.
Ein neuer Freund auf der Hühnerstraße
Unsere Reise begann in einer kleinen Stadt, in der die Hühnerstraße wie ein lebendiger Organismus durchquert. Wir kamen von dort weg und folgten dem Straßenverlauf, bis wir in eine ungewöhnliche Landschaft gelangten. Hier waren keine Häuser oder Gebäude mehr zu sehen, sondern nur Grasland und ein unermüdlicher Fluss, der die Hühnerstraße begleitete.
In dieser Einsamkeit trafen wir auf einen alten Mann, der sich selbst als "Händler" bezeichnete. Er war ein seltsames Wesen mit einem Bart, der bis zum Bauch reichte, und Augen, die so klar schienen, als wären sie von der Seele aus geschaffen worden.
"Willkommen, Freunde", sagte er mit einer Stimme, die wie das Brummen eines Bienenstocks klang. "Ich bin hier, um euch zu helfen. Die Hühnerstraße ist ein Gefängnis für die Geister, und ihr seid jetzt Teil dieser Welt."
Wir waren zunächst verwirrt, aber der alte Mann zeigte uns sein Wissen. Er erklärte, dass jede Person auf der Hühnerstraße einst hier gelebt hatte und in einem anderen Leben einen Fehler gemacht hatte, der dazu führte, dass ihr Geist auf der Straße gefangen war.
"Und jetzt?", fragten wir den alten Mann, nachdem er uns sein Wissen gezeigt hatte. "Wie können wir diese Falle zerbrechen?"
Der alte Mann lächelte und sagte: "Das ist leicht gesagt. Aber ich kann euch helfen. Kommt mit mir!"
Wir folgten dem alten Mann durch das grüne Grasland und erreichten einen Pfad, der uns zu einer Brücke führte. Die Brücke war über den Fluss gebaut, aber wenn man hinsah, sah es so aus, als würde sie in den Himmel führen.
"Die Brücke ist ein Tor", erklärte der alte Mann. "Durch dieses Tor können Geister auf die andere Seite gelangen, von wo aus man wieder in sein eigenes Leben zurückkehren kann."
Wir waren schockiert und fühlten uns nicht sicher, ob wir wirklich diese Brücke überqueren sollten.
"Hier ist keine Wahl", sagte der alte Mann. "Ihr seid hierhergekommen, um auf der Hühnerstraße zu sein. Ihr müsst diese Geheimnisse erfüllen."
Wir zögerten noch einmal, aber schließlich entschieden wir uns, die Brücke zu überqueren.
Die andere Seite
Als wir auf der anderen Seite der Brücke angekommen waren, sahen wir uns um und fanden uns in einer völlig neuen Welt wieder. Hier war es stiller als auf unserer Reise hierher. Die Graslandschaft hatte sich geändert; jetzt gab es hügelige Felder, zwischen denen man Wiesenbäume sah.
Der alte Mann erklärte uns, dass diese Seite die "Freiheit" sei. "Hier gibt es keine Fesseln mehr", sagte er. "Jeder kann seinen eigenen Weg gehen und das Leben leben, das er immer wollte."
Wir fühlten uns seltsam frei in dieser neuen Welt. Die Landschaft war so schön, und wir sahen sogar Tiere, die auf der Hühnerstraße nicht vorhanden waren.
Aber unsere Freude währte nur kurz. Wir hörten ein lautes Sausen, das immer näher kam. Ein Motorrad mit einem wilden Fahrer erschien über dem Horizont und raste uns entgegen.
Der alte Mann schrie auf: "Es ist der ‘Todesfahrer’! Keiner kann ihn aufhalten!"
Wir sahen nach links und rechts, aber es war keine Möglichkeit zu fliehen. Der Todesfahrer kam immer näher, und wir dachten, dass unsere Zeit fast vorüber sei.
Aber dann tat etwas Unglaubliches: Die Hühnerstraße selbst reagierte auf die Gefahr. Sie verwandelte sich in eine schnelle Straße mit Rinnen und einem leichten Schleier von Wasser, das den Radweg überzog.
Der Todesfahrer fuhr so schnell, dass er fast nicht sehen konnte, was vor ihm lag. Er raste also über die Hühnerstraße, aber die Landschaft war zu schnell für ihn. Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle und stürzte ab.
Wir atmeten auf, als der Todesfahrer uns in Sicherheit gelassen hatte.
Der Abschied
Als wir wieder bei Atem waren, fühlten wir uns seltsam traurig. Wir hatten gerade etwas erlebt, was wir niemals vergessen würden, aber das bedeutete auch, dass unsere Zeit auf der Hühnerstraße fast vorüber war.
Der alte Mann kam zu uns zurück und sagte: "Ihr habt gesehen, wie die Hühnerstraße euch hilft. Jetzt geht ihr weiter, um neue Abenteuer zu erleben."
Wir waren dankbar für den alten Mann, aber wir wussten auch, dass unsere Zeit auf der Hühnerstraße bald vorbei sein würde.
Der alte Mann war immer noch bei uns, als wir durch die Brücke zurückgingen. Er sagte: "Ihr werdet nie vergessen, was ihr auf der Hühnerstraße erlebt habt."
Wir schauten uns um und sahen wieder das Grasland vor uns. Aber diesmal sah es nicht mehr so leer aus wie zuvor. Wir hatten jetzt ein Gefühl von Abenteuer und Freiheit.
Der alte Mann gab uns noch einen letzten Hinweis, bevor wir ihn verlassen: "Die Hühnerstraße ist immer da. Wenn ihr jemals wieder auf die Straße zurückkehren möchtet, seid ihr willkommen."
Wir dankten dem alten Mann für alles, was er uns gezeigt hatte, und kehrten langsam in unsere eigene Welt zurück. Die Erinnerungen an das Abenteuer auf der Hühnerstraße blieben bei uns, aber auch ein Wissen um die Geheimnisse der Straße selbst.
Wir hoffen, dass euch unser Bericht von unserer Reise auf der Hühnerstraße gefallen hat und dass ihr eines Tages selbst diese außergewöhnliche Straße entdeckt.